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Kann Kunst vegan sein und warum ist das wichtig?

Was bedeutet vegan für dich? Für mich bedeutet es Liebe für das Leben – Achtung, Respekt und Mitgefühl unabhängig davon, ob jemand schwarz oder weiß ist, sich als Mann oder Frau fühlt oder ein Fell oder Hörner hat.

Und diese Liebe beginnt nicht am Tellerrand und hört auch nicht dort auf. So ernähre ich mich nicht nur pflanzlich, sondern trage auch keine Kleidung, Taschen oder Schuhe aus Leder, verwende keine Kosmetik, die mit Tierprodukten hergestellt wird oder an Tieren getestet wurde und versuche auch sonst Ausbeutung, Grausamkeit und Diskriminierung zu vermeiden und nicht zu unterstützen.

Wenn ich nun ein Bild male oder ein Buch schreibe, dann höre ich dort natürlich nicht auf vegan zu sein. Meine Kunst ist ein Teil von mir und so ist auch sie vegan.

Das fängt bei den Motiven an. Ein schönes Beispiel finde ich hier das Bild „die Unendliche Reise“, von meiner Freundin Zoé. Es zeigt ihre Utopie einer lebendigen und bunten Stadt, in der alle Lebewesen miteinander auf ihrem jeweils eigenen Weg frei und glücklich sind.

Zoé zeigt hier so selbstverständlich, wie es eigentlich sein sollte, eine Welt ohne Speziesismus, ohne Hass und Gier und ohnee übersteigertes Ego. (Das original Bild ist 150 cm zu 120 cm, Acryl auf Leinwand

Allerdings geht es nicht nur um die Motive. Ein anderes gutes Beispiel ist das Bild „Love.peace.Unity“, welches Zoé und Ich zusammen erschaffen haben.

Love. Peace. Unity. – Der schönste Tag ist immer heute. Wir sind alle eins und die Welt gehört uns. Wir leben unseren Traum, haben keine Angst und machen das unmögliche möglich!
Ein Engel mit Blumenkrone vor der aufgehenden Sonne des Wandels als Symbol für die Überwindung des Speziesismus und für die Entfaltung des Lebens. Das original Bild ist 180cm zu 120 cm, Mischtechnik auf Leinwand)

Das Bild selbst ist nicht eindeutig vegan. Aber es ist trotzdem wichtig, dass wir als Künstler vegan sind. Warum? Es geht um Glaubwürdigkeit.

Wie könnte ich sonst an Liebe appelieren, wenn meine Nächstenliebe bei meiner eigenen Spezie aufhört? Wie kann ich auf Frieden hoffen, wenn ich durch meinen Lebenstil Ausbeutung, Gewalt, Mord und Grausamkeit unterstütze? Und welche Einigkeit kann ich meinen, wenn ich den Wert von Leben danach beurteile, in welchem Körper es mir erscheint?

Über die Glaubwürdigkeit kommen wir dann zur Frage nach der Relevanz von Kunst. Für mich ist es wichtig, dass man in dem Werk eines Künstlers seine Utopie sieht. Etwas, dass mich inspiriert und mich träumen lässt. Kunst muss meinem Leben einen Mehrwert geben. Aber genauso, wie Hackfleisch, Leberwurst und geraubte Muttermilch mein Leben nicht bereichert, gibt mir ein Bild von einem nicht veganen Künstler fast immer ein merkwürdiges Gefühl. Denn genauso wie bei mir, ist ja auch seine Kunst ein Teil von ihm, ein Blick durch seine Augen, auf seine Welt.

Außerdem ist es mir wichtig, dass ich mit meinem Geld gute Ideen unterstütze. Ein Unverpackt-Laden bei mir um die Ecke hat den Slogan: „Jeder Kassenzettel ist ein Stimmzettel.“ Und auch da hört vegan ja nicht am Tellerrand auf. Unterstütze ich einen nicht veganen Künstler, unterstütze ich damit einen nicht veganen Lebenstil. Oder anders gesagt. Von dem Geld, das ich dem Künstler gebe, kauft er sich dann ein Steak.

Weil für mich aber jedes Leben zählt und ich davon überzeugt bin, dass jeder von uns mit seinem Handeln einen Unterschied macht – sei es durch direkte Aktion oder dadurch, was wir unterstütze – ist es für mich wichtig, dass Kunst vegan ist. Was denkst du?

Wenn du Lust hast, mehr Bilder von Zoé und mir zu sehen, kannst du gerne auf die Links klicken. Wir haben:
– exklusive und visionäre Originale
– nachhaltige Kunstdrucke auf Bambuspapier
– kleine Kunstwerke auf Postkarten

Ich wünsche dir einen wundervollen Tag,
Joshua Parksteinhoff

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